Weihnachtswichteln

Wichtelgeschenke

In der Weihnachtszeit wird unter Kollegen und Freunden das Wichteln immer beliebter. In Deutschland hat sich das Wichteln jüngst unter Familien und Arbeitskollegen zu einer der beliebtesten Geschenkdisziplinen entwickelt.


Wichteln in der Adventszeit:

Egal auf welche Weise Wichtelgeschenke verschenkt werden, verkürzt es die Zeit zum Weihnachtsfest enorm. Das Beste am Wichteln ist, dass jeder ein Geschenk erhalten kann, was preislich gesehen denselben Wert hat. So erhält man dieselbe Aufmerksamkeit zu Weihnachten, weil niemand benachteiligt wird. Somit gibt es keinen Geschenkestreit in der Familie zwischen Kindern, weil alle Beteiligten in das Schenken integriert werden.


Was sollte man für Wichtelgeschenke zu Weihnachten ausgegeben?

Es geht um den Grundgedanken des Julklapp bei der Frage, was der Preis eines Wichtelgeschenks ist. Dieser Grundgedanke hat sich aus dem Ursprung in Skandinavien über Norddeutschland und weiter ins ganze Land verbreitet. Eine gängige Grundregel die beim Wichteln zu beachten ist, ist dass eine Gruppe sich im Vorfeld darüber im Klaren sein muss, welcher Preis für ein einzelnes Geschenk auszugeben ist. Üblicherweise unterliegt dieser einer Preisspanne, weil in der Regel kein genauer Betrag festgelegt werden kann. Das Ergebnis kann sein, dass Wichtelgeschenke für weniger als 5 EURO zu kaufen sind, wobei im Durchschnitt zwischen 10 und 30 Euro vereinbart werden. Hier sind selbstverständlich aber keine Grenzen nach oben gesetzt. Allerdings geht es nicht um die Größe eines Wichtelgeschenks, sondern vielmehr darum, dass sich jemand wirklich Gedanken um die Person macht, die beschenkt werden soll. Sie wird aus einem großen Topf, der Namenszettel enthält gezogen und weiß zunächst nicht, wer dieser eine kleine Aufmerksamkeit zugutekommen lässt. Am Ende des Julklapps wird je nach Tradition aufgelöst, wer wem ein Wichtelpräsent geschenkt hat. Natürlich kann es aber auch ein ewiges Geheimnis bleiben.


Ursprung und die Spielregeln

Der ursprüngliche Brauch des Wichtelns ging aus einem verabredeten Termin hervor, dem Beschenkten ein Geschenk heimlich zur Weihnachtszeit zuzustecken. Der Bezug des Wichtelns entstammt einer nordischen Sagengestalt, die den Beschenkten heimlich Gutes tut, was sich oft innerhalb der Adventszeit abspielt. Heutzutage ist es oft der Fall, dass bei einer Feierlichkeit Geschenke anonym ausgetauscht werden. Es wird vorher festgelegt, was die Art der Geschenke ist, die ausgetauscht werden. Die Originalität eines Geschenkes steht dabei im Vordergrund, nicht aber sein materieller Wert. Ein wichtiger Vorteil des Wichtelns ist, dass durch die zufällige Zuordnung alle Gruppenmitglieder von Beschenkten und Schenkenden gleichgestellt werden. Das heißt, dass jeder ein Geschenk erhält, aber auch selbst ein Geschenk schenken muss. Nachteilig ist allerdings, dass man vielleicht keinen Gegenstand oder ein Wunschgeschenk erhält, was den gleichen Wert des Geschenkes hat, was man selbst verschenkte.

Einheitliche Spielregeln gibt es beim Wichteln nicht. Im Laufe der Zeit hat sich der Brauch in verschiedenen Gruppen, Regionen und Gesellschaften unterschiedlich entwickelt. Die Zuordnung der Geschenke wird allerdings immer ausgelost.

Beliebte Wichtelgeschenke mit Personalisierung:

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Robustes Geschirrtuch in Waffelpique-Ausführung, verziert mit verschiedenen Stickereien in der Ecke.
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6,49 € *
Großer Weihnachtsstrumpf, perfekt für Nikolaus- und Wichtelgeschenke. Hochwertig verarbeitet, verspieltes Curly-Design.
9,99 € *

Die Übergabe der Wichtelgeschenke

Die Auslosung wird oft auf herkömmlichem Wege durchgeführt, indem alle Namen der Teilnehmer auf einen Zettel geschrieben werden und diese mischt. Danach zieht jeder Teilnehmer einen Zettel. Sollte man sich zufällig selbst gezogen haben, meldet man dieses und dieser wird den Lostopf zurückgegeben und erhält ein Ersatzlos, um weiter daran teilzunehmen. Die Auslosung kann auch mithilfe von Onlinediensten oder Programmen im Internet durchgeführt werden. Ein Name wird jedem Teilnehmer durch einen Zufallszahlengenerator per Email zugeschickt, der anschließend beschenkt werden muss.

Gelegentlich werden Geschenke dem Beschenkten auch persönlich übergeben, was aber heutzutage nur selten der Fall ist. Von welchem Schenkenden das Geschenk stammt, erfährt der Beschenkte in der Regel nicht, wenn zum Beispiel Geschenke mehrfach verpackt wurden, wo ein anderer Name auf jeder Verpackungsschicht steht. Beim Verschenken wird reguläres Geschenkpapier oder ein besonders schrilles oder auffälliges Geschenkpapier verwendet. Um das Geschenk interessanter zu machen, kann der Schenkende auch Rätsel oder keine Gedichte verfassen, die den Beschenkten erfreuen. Nach dem lauten Vorlesen kann gemeinsam überlegt werden, wer zu diesem Text passt, um an diese Person dann das Geschenk zu übergeben. Ein Teil des Wichtelns ist bei dieser Vorgehensweise das Erraten des zu Beschenkendem. In der Weihnachtszeit trägt das Wichteln für viele Freunde und Kollegen zur Weihnachtszeit zu einer gelungenen Weihnachtsfeier bei. Termine für Weihnachtsfeiern werden langsam bekannt, dass das alljährliche Wichteln schon geplant wird.


Wichtelgeschenke selber basteln

Wer sich nicht im Handel nach Wichtelgeschenken umsehen will, kann diese auch selbst basteln. Wer nicht das passende Budget hat, Wichtelgeschenke zu Weihnachten für Kollegen oder Freunde aufbringen kann, muss für originelle gar nicht tief in die Tasche greifen. Wenn man sich im Basteln versucht und diese selber herstellt, kann viel Geld sparen. Zudem weisen selbst hergestellte Wichtelgeschenke eine persönliche Note auf.