Adventszeit mit Kindern

Advent mit KindernModell Foto: Colourbox.de / Kzenon

Wenn die Tage dunkler werden und die Adventszeit vor der Tür steht, beginnt die Vorfreude auf Weihnachten. Lebkuchen, Lichterketten und Co. wecken die Neugierde der Kinder und sie fragen: "Mama, Papa, Oma, Opa, was ist Weihnachten?"
Damit die Adventszeit nicht langweilig wird, findest du hier 6 kreative Spielideen für und mit Kindern.


Suchspaß im Dunkeln

Wir feiern Jesus Geburt – Das Licht kommt in die Welt. Damit Kinder verstehen was das heißt, kannst du dieses kleine Suchspiel im Dunkeln veranstalten. Der Klassiker an Ostern macht auch in der Adventszeit Freude. Wenn es Draußen dunkel geworden ist, kannst du im Garten oder in der Wohnung kleine Leckereien verteilen. Dein Kind soll sich mit der Taschenlampe oder einem Laternenlicht auf der Suche danach machen.


Hexenhaus basteln

In fast jeder Familie werden in der Adventszeit leckere Plätzchen gebacken. Aber hast du schon mal ein Hexenhäuschen selbst gestaltet? Das ist eigentlich ganz einfach, denn in jedem gut sortierten Supermarkt kannst du bereits ab November Hexenhaus-Bausätze kaufen. Es muss lediglich die Zuckerglasur angerührt werden und schon kann das fantasievolle Verzieren mit Süßigkeiten und sonstigen Leckereien beginnen. Ein Spaß für Groß und Klein.


Weihnachten riechen

Male hierfür Gläschen mit Farbe an, damit der Inhalt nicht gesehen werden kann und fülle diese mit verschiedenen Gewürzen. Lass dein Kind erraten ob es gerade Zimt oder Kakao riecht. Manche Gewürze wie Kardamom oder Sternanis ist dem Kind noch unbekannt. Dann kannst du erklären wie das Gewürz heißt und ihm zeigen wie es aussieht.

Beliebte Weihnachtsgeschenke für Kinder:

Im Geschenkeshop von Direkt-Stick.de kannst du Namensgeschenke für Kinder mit eleganter Stickerei selbst gestalten und personalisieren. Eine zauberhafte Geschenkidee für Weihnachten.
Farbenfroher Kinderrucksack, liebevoll bestickt im Einhorn-, Drachen- oder Pinguin-Design. Mit großem Hauptfach und Seitentasche.
22,90 € *
Extra flauschige, voluminöse Kuscheldecke für Kinder und Jugendliche. Erhältlich in 3 ansprechenden Farben, Größe ca. 130 x 170 cm.
17,90 € *
Niedliches Rentier zum Kuscheln, Spielen und Liebhaben. Mit treuem Gesichtsausdruck, witzigem Geweih und hochwertig gestickten Kulleraugen.
21,90 € *
Leichtes Velours Badetuch, vollflächig bedruckt mit Motiv Fußball oder Motiv Pferd. Größe ca. 75 x 150 cm.
16,99 € *

Die Schuhkarton-Krippe

Einen Schuhkarton kannst du zu einer Krippe gestalten. Lese deinem Kind die Weihnachtsgeschichte vor und baue sie im Karton als Krippe nach. Hierfür kannst du in der Adventszeit jeden Tag einen Gegenstad sammeln oder basteln. Dann kann ein Tannenzapfen zu Schäfchen werden und die Playmobilfigur zum Hirten. Kinder verstehen so den Grund von Weihnachten und du schaffst es, ihnen ein Stück der Freude vom Fest zu vermitteln.


Ein Stern zeigt den Weg

In der Weihnachtsgeschichte zeigt ein Stern den Weg zum Stall an. Schneide mit deinem Kind ein Stern aus Papier aus und klebe diesen auf das Glas eines Bilderrahmens. Lege im Bilderrahmen eine Leuchtkette und schalte sie ein. Diesen Leuchtkasten kannst du in das Kinderzimmer aufhängen und als Nachtlicht nutzen. So zeigt dieser Stern deinen Kindern in der Nacht den Weg zur Tür.


Geschichten erzählen

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, gibt es doch nichts Schöneres als gemeinsam vor einem warmen Kamin zu sitzen, dem knisternden Feuer zusehen und sich fantasievolle Geschichten zu erzählen. Du hast bei dir zu Hause keinen Kamin? Kein Problem! Im Internet gibt es jede Menge Kaminfeuer-Clips, die du z.B. am Fernseher streamen kannst. So zauberst du auch eine tolle, weihnachtliche Atmosphäre ins Wohnzimmer. Als kleine Anregung findest du am Ende dieser Seite eine tolle Adventsgeschichte...

Weitere Weihnachtsgeschenke für Kinder mit Personalisierung:

Liebevoll gestaltetes Kuscheltier Einhorn mit großen gestickten Augen und schimmerndem Hörnchen. Erhältlich in 2 Grundfarben.
21,90 € *
Bastelschürze / Malschürze mit verstellbarer Schlaufe und praktischer Vordertasche.
9,49 € *
Eleganter Kinder-Bademantel; Innenmaterial saugfähiges Walkfrottier, außen kuschelweiches Velours.
26,90 € *
Der König der Tiere: Kuschelweicher Plüschtier Löwe mit liebevollem Gesichtsausdruck und kräftiger, rotbraunen Mähne.
21,90 € *

Eine kleine Adventsgeschichte

Der kalte Novemberregen prasselte auf den kleinen Tannenzapfen. Sein Zuhause, eine prächtige alte Tanne, stand in einem Wald nahe der großen Stadt. Der kleine Zapfen seufzte leise und kuschelte sich enger zusammen, während er vom vergangenen Sommer träumte.

Er vermisste das helle, warme Sonnenlicht und das fröhliche Singen der Vögel, die, genau wie er, sein Zuhause in der alten Tanne gefunden hatten. Der kleine Zapfen konnte im Frühling beobachten, wie sie ihre Nester bauten und ihre Jungen großzogen. Er mochte diese Lebewesen und beneidete sie sogar ein bisschen, weil sie ihre Flügel ausbreiten und wegfliegen konnten.

Jetzt, im Herbst, war es ruhiger geworden. Die meisten Vögel waren in den Süden geflogen und die wenigen, die geblieben sind, hockten wie er auf den Zweigen und hofften, der kalte Novemberregen würde bald nachlassen. Doch das passierte nicht. Im Gegenteil, der Regen wurde stärker und stärker und ein kräftiger Wind kam auf. Das war nicht zu vergleichen mit dem lauen Sommerwind, den er so mochte, weil er dann auf dem Zweig leicht schaukeln konnte. Dieser Wind war richtig stark und die gesamte Tanne wurde hin- und her gebogen. Der kleine Tannenzapfen musste sich richtig festhalten, weil er befürchtete, sonst runter zu fallen.

Die Stunden vergingen, aber der Sturm ließ nicht nach. Dem kleinen Zapfen wurde schon ganz schummerig nach all dem Geschaukel der letzten Stunden. Da kam schon wieder eine heftige Böe. Gerade, als die Böe fast vorbeigezogen war, passierte es. Ein lautes Krachen war zu hören und dann löste sich der Ast, an dem der Zapfen hing, von der Tanne und fiel zu Boden. Der kleine Zapfen landete wenige Meter von dem Zweig entfernt auf dem Boden.

Da lag er nun, der kleine Zapfen. Ihm war nichts passiert, aber ihm war kalt, ohne den Schutz der ganzen Zweige. Ihm wurde schlagartig klar, dass er sein Zuhause verloren hatte.

Was sollte er nun machen? Einfach liegen bleiben? Er hatte ja keine Wahl ohne Beine und Flügel. Wie sollte er sich wegbewegen und wohin sollte er sich bewegen? Als ihm seine Lage klar wurde, übermannte ihn eine große Traurigkeit.

Plötzlich hörte er ein Rascheln in seiner Nähe. Was war das für ein Tier, das sich ihm ganz schnell näherte? Eine kalte schwarze Nase berührte den kleinen Zapfen. War das sein Ende? Wurde er jetzt gefressen? Es schien ganz so, denn eine rosafarbene Zunge strich über ihn. Dann wurde der kleine Zapfen von Zähnen umfangen, aber anstatt zuzubeißen, lief dieses Tier mit ihm im Maul ganz schnell durch den Wald auf eine Lichtung zu. Es folgte dem Rufen und Pfeifen eines Menschen. Der kleine Zapfen kniff ganz fest seine Augen zu. Er hatte Angst.

Das Tier lief zu den Menschen, die am Waldweg standen und legte den kleinen Tannenzapfen ganz behutsam zu ihren Füßen nieder. Bevor der kleine Zapfen sich traute seine Augen zu öffnen, wurde er schon wieder hochgehoben. Ein kleiner Junge barg ihn in seinen Händen und schaute ganz begeistert zu dem kleinen Zapfen hinab. Dann lobte der kleine Junge das Tier, dass den Zapfen zu ihm gebracht hatte: „Braver Hund!“

Der kleine Tannenzapfen genoss die trockene Wärme, die er in den Händen des Kindes fand. Er fasste wieder Mut. Vielleicht war das doch noch nicht sein Ende? Vielleicht wurde er doch nicht gefressen?

„Wollen wir den kleinen Zapfen nicht mit nach Hause nehmen, Jonas? Er sieht doch zu schön aus und könnte uns als Adventsschmuck dienen.“

„Gerne, Mama.“

So kam es, dass der kleine Tannenzapfen aus dem Wald getragen wurde und zum ersten Mal ein Haus sah. Er freute sich an der Wärme, aber auch an den lieben Menschen, die sich wiederum an den kleinen Zapfen erfreuten.

Der kleine Zapfen fand sein neues Zuhause auf einem Adventskranz. Er verbrachte viele Wochen im Wohnzimmer bei der netten Familie und freute sich jeden Tag über die glänzenden Augen des kleinen Jonas, der immer wieder freudestrahlend vor dem Adventskranz mit den leuchtenden Kerzen und dem kleinen Tannenzapfen saß. Der kleine Zapfen fühlte sich richtig wohl in dieser warmen und heimeligen Atmosphäre und war sehr glücklich.

Irgendwann kam jedoch das Ende dieser wunderschönen Wochen. Die Adventszeit war beendet und der Adventskranz wurde nicht mehr benötigt. Mit all den Engeln, Sternen und Lichtern, die in den vergangenen Wochen das Heim geschmückt hatten, legte Jonas auch den kleinen Tannenzapfen auf den Küchentisch. Hier verpackte Jonas Mutter all den Adventsschmuck für das nächste Jahr. Alle Dinge wurden in weiches Papier gewickelt, bevor sie in eine große Schachtel gelegt wurden. Bevor der kleine Tannenzapfen eingewickelt wurde, hörte er die Stimme von Jonas, der sagte: „Schlaf schön, kleiner Zapfen. In ein paar Monaten wirst du wieder ausgepackt und schmückst wieder unseren Adventskranz.“

Der kleine Tannenzapfen seufzte tief, aber zufrieden. Er war sehr müde von den aufregenden Wochen. Jetzt freute er sich auf einen festen Schlaf, damit er zum nächsten Advent gut ausgeruht den Kranz im Wohnzimmer wieder zieren konnte.