Taufe - Ablauf, Planung, Tipps

Geschenke zur TaufeModell Foto: Colourbox.de / Kzenon

Die Taufe eines Kindes gehört zu den christlichen Ritualen. Sie besteht seit dem Neuen Testament und wird dadurch vollzogen, dass dem Täufling etwas Wasser über den Kopf (Infusionstaufe) gegossen wird oder er ins Wasser getaucht (Immersionstaufe) wird. Während diesem Ritual wird die Taufformel gesprochen. In einigen Kirchen ist die Taufe auch heute noch ein Ritus, um das Kind von einer religiös definierten Schuld zu befreien. Durch die besondere persönliche Erfahrung wird eine Gottesnähe ermöglicht. In anderen Kirchen handelt es sich dabei um eine symbolische Handlung, um das Kind in die örtliche kirchliche Gemeinschaft aufzunehmen.


Was muss bei der Planung einer Taufe beachtet werden?

Zuerst sollte geklärt werden, welche Konfession beide Elternteile haben. Wenn Vater und Mutter des Kindes unterschiedlichen Konfessionen angehören, müssen sie vorab entscheiden, ob das Kind evangelisch oder katholisch getauft werden soll. Eine Taufe sollte immer ein Viertel oder Halbes Jahr vor dem Termin geplant werden. Damit gewährleistet ist, dass Familienangehörigen und Taufpaten auch keine anderen Verpflichtungen haben, sollte der Termin früh genug festgelegt werden. Hierfür ist der Pfarrer oder die Pfarrerin der Kirchengemeinde zuständig. Er wird auch das Vorgespräch führen, bei dem der Ablauf der Taufe besprochen wird. Wer sich dafür entschieden hat, dass die Taufe nicht in der eigenen Kirchengemeinde stattfinden soll, muss diesen Schritt trotzdem mit dem eigenen Gemeindepfarramt klären. In diesem Fall muss ein Dimissoriale ausgestellt werden. Hierbei handelt es sich um eine Mitteilung über die Gemeindezugehörigkeit. Natürlich muss auch mit der gewünschten Gemeinde geklärt werden, ob dem Wunsch der Eltern entsprochen werden kann.

Nachdem der Termin festgelegt wurde, kann in Ruhe überlegt werden, welche Gäste zur Taufe eingeladen werden sollen. Wer ist Taufpate und Taufpatin? Bis zu vier Paten können für das Kind ausgewählt werden. Wem traut man es zu, dass Kind hilfreich bis zum 18. Lebensjahr zu unterstützen? Taufpaten können mit Fürbitten oder Gebeten aktiv an der Taufe teilnehmen. Alle Ideen und Wünsche für die Taufe sollten vorab mit den Paten besprochen werden. Die Vorstellungen können dann dem Pfarrer vorgelegt werden. Taufkerzen müssen vorab nicht unbedingt gekauft werden. Oftmals werden sie von der Kirche gestellt. Obwohl es sich viele Eltern trotzdem nicht nehmen lassen, eine Kerze mit dem Namen des Kindes und dem Taufdatum versehen zu lassen. Somit hat das Kind eine persönlich gestaltete Kerze, die es spätestens bei der Kommunion wieder benötigt.


Aufgabe der Taufpaten

Bei jeder Taufe werden Taufpaten benötigt. In der Regel wird jemand aus dem Familienkreis gewählt, da man sich sicher gehen kann, dass zu diesen Patenonkeln oder Patentanten der Kontakt nicht abbricht. Der Taufpate eines katholischen Täuflings muss ebenfalls der Konfession angehören. In der katholischen Kirche ist es außerdem ein Brauch, dass der Taufpate getauft und gefirmt ist. Zusätzlich wird darauf geachtet, dass die Taufpaten das 16. Lebensjahr bereits erreicht haben. Die Aufgabe eines Paten umfasst die Begleitung des Schützlings bis zur Volljährigkeit. Er ist neben den Eltern eine wichtige Bezugsperson. Dementsprechend muss jedem Taufpaten klar sein, dass er eine große Verantwortung übernimmt.

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Der Taufspruch

Die Bedeutung eines Taufspruchs ist in der katholischen und evangelischen Kirche sehr unterschiedlich. Während es in der evangelischen Kirche üblich ist, dass der Taufspruch einen biblischen Ursprung hat, können in der katholischen Kirche auch nichtbiblische Texte oder Zitate verwendet werden. Früher haben die Geistlichen bei einer evangelischen Taufe den Spruch ausgesucht. Die Eltern wurden damit überrascht. Heute können Eltern sich gemeinsam mit den Taufpaten selber einen Text aussuchen. Der Taufspruch wird dann bei der Tauffeier vorgelesen. Danach wird er in das Familienstammbuch oder auf der Taufurkunde verewigt. Somit begleitet der Spruch den Täufling ein Leben lang.


Die Suche nach einem passenden Taufkleid

In einigen Städten ist es üblich, dass die Kirche dem Täufling ein einfaches, schlichtes weißes Kleid zur Verfügung stellt. Dieses Kleid wird dem Kind während der Taufe über den Körper gelegt, um die Unschuld des Kindes ins rechte Licht zu stellen. Trotzdem lassen es sich viele Eltern nicht nehmen, für ihr Kind ein Taufkleid zu kaufen. Schließlich möchten sie nach der kirchlichen Tauf auf der Familienfeier noch einige schöne Bilder von ihrem Täufling machen. In der Kirche ist hierfür nur bedingt Zeit vorhanden. Ein Taufkleid wird auch als Westerhemd oder Taufgewand bezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein weißes langes Kleidungsstück, welches der Täufling bei der Taufe anzieht. Derartige Kleider sind in den unterschiedlichen Designs in zahlreichen Online Shops erhältlich.


Welche Geschenke eignen sich zur Taufe?

Viele Familienmitglieder entscheiden sich für ein Geldgeschenk. Somit kann für den Täufling ein erstes kleines finanzielles Polster geschaffen werden. Zusätzlich musst du dir keine Gedanken über ein passendes Geschenk machen. Wenn du aber etwas Persönliches schenken möchtest, ist eine Taufkerze mit Namen des Kindes und Taufdatum eine schöne Geste. Aber auch eine Goldkette mit Namenszug oder ein Schutzengel gehören zu den beliebten Taufgeschenken.

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Passende Namensgeschenke

Ein personalisiertes Geschenk kann die unterschiedlichsten Formen aufweisen. Es kann sich hierbei um ein Kissen, eine Kerze oder ein Stofftier handeln. Besonders beliebt sind auch Spardosen, die mit dem Namen des Täuflings versehen sind. Diese Spardose kann bei der Taufe nach Kaffee und Kuchen herumgereicht werden, sodass Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel noch etwas für den Täufling hinterlassen können. Als Motiv für eine Spardose eignen sich Lebensbäume sehr gut. Ein kleines persönliches Geschenk kommt bestimmt auch in Form eines bestickten Halstuchs oder Nuckeltuch sehr gut an.


Was gehört zu den klassischen Geschenken?

Früher gab es bei einer Taufe neben Geldgeschenke auch eine eigene Bibel oder das Buch über den Namenspatronen. Das Buch bietet den Vorteil, dass sich der Täufling später selber schlau machen kann, wie sein Name entstanden ist und wer dahinter steckt. Wer kein religiöses Geschenk kaufen möchte, liegt auch mit einem Kuscheltier, Babybesteck, Schmuck, Spieluhr, Taufkette, Mobile oder ein Glücksbringer richtig. Über direkt-stick.de hast du zum Beispiel die Möglichkeit, ein besonders persönliches Geschenk mit einer hochwertigen Stickerei zu gestalten. Als Taufgeschenk kann ein Lätzchen oder eine Babydecke mit dem Namen des Kindes und dem Taufdatum bestickt werden. Das Kind erhält dadurch ein Geschenk, dass ihn immer an den besonderen Tag erinnert.