Gartentrends

Gartentrends Foto: direkt-stick.de

In der kalten Jahreszeit fiebern Gartenbesitzer der neuen Saison entgegen. Doch zum Pflanzen, Jäten und Hacken ist es noch zu früh. Wie schön, dass jetzt genügend Zeit ist, sich mit der Gartengestaltung zu beschäftigen. Die folgenden Gartentrends geben sich naturnah, nachhaltig und so richtig praktisch. So sehen sie aus:


Sehnsuchtsort Garten

Seit dem Ausbruch von Corona steht bei vielen Menschen der eigene Garten so hoch wie nie im Kurs. Schließlich ist er Rückzugsort vom alltäglichen Stress, eine Möglichkeit, sich trotz Corona-Beschränkungen im Freien aufzuhalten, ein Platz für den körperlichen Ausgleich und Naschgelegenheit. Auf all diese Bedürfnisse der Hobbygärtner gehen die Gartentrends im Jahr 2022 ein. Zudem berücksichtigen sie den Klimaschutz sowie die gesunde Ernährung. 


Geborgenheit bieten

Vorbei ist die Zeit der kahlen Steinwüsten in Vorgärten und rund um Wohnhäuser. Den Garten dominieren 2022 die Pflanzen. Hecken geben ihm eine dreidimensionale Struktur, sie formen Räume und bieten ihren Besitzern Sichtschutz. Das sorgt für Geborgenheit. Als Schattenspender verhindern sie, dass der Boden austrocknet. In ihnen fühlen sich außerdem die Wildtiere wohl. Insbesondere Wildvögel, die zu den wichtigsten Schädlingsvertilgern im Garten zählen, finden Nist- und Brutplätze zwischen den Zweigen. Im Vordergrund stehen bei Neupflanzungen von Hecken die mediterranen Arten, da sie mit den inzwischen trockenen Sommern hierzulande besser zurechtkommen als die heimischen. Beispiele sind die Portugiesische Lorbeerkirche und die Glanzmispel. Wo der Platz der Platz für eine Hecke fehlt, erfüllen Solitäre diese Funktionen.


Kübel aus Keramik und Terrakotta

Mehrere Gründe sprechen dafür, dass Keramik und Terracotta im Garten sowie auf der Terrasse wieder Einzug halten. Sie spiegeln das Feeling südlicher Regionen. Wer würde nicht gern wieder in Italien oder Griechenland ganz unbeschwert seinen nächsten Urlaub verleben? Niemand weiß, ob das etwas wird. Folglich holt man sich 2022 den Lieblingsurlaubsort in den eigenen Garten und dekoriert entsprechend mit klaren Farben und sanften Formen. Die benannten Materialien passen zudem perfekt zur mediterranen Bepflanzung, ob als Kübel oder Töpfe. Und sie sind klimafreundlich. Sollten Gegenstände versehentlich doch einmal zerspringen, lassen sich aus ihnen noch interessante Mosaike fertigen, die auf Alltagsgegenstände geklebt werden.

Beliebte Geschenke und Mitbringsel:

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Alten Sachen ein neues Leben schenken

Viele Wertstoffe sind inzwischen rar. Deswegen ist das Recyceln und Upcyceln im Garten ein großes Thema. Wer seiner Kreativität nicht freien Lauf lassen möchte und selbst auf die Suche nach Aussortiertem geht, der kauft bei Herstellern, die Kunststoffe wiederverwenden, gebrauchte Textilien aufarbeiten oder Pflanzkübel und -kästen aus natürlichen Materialien wie Wiesengras und Kokosfasern produzieren. Holz kommt zum Einsatz bei Gartenmöbeln, wenn es aus dem nachhaltigen biologischen Anbau stammt beziehungsweise, wenn es gebraucht und neu aufgearbeitet wurde. Optisch erinnern die Gartenmöbel übrigens an leichte Möbel aus der Inneneinrichtung wie Tagesbetten mit Kopfteilen aus Rattangeflecht, Sofas oder Liegen mit outdoorgeeignetem Textilbezug oder Tische mit schlanken Beinen.


An die Tierwelt denken

Richtig interessant und abwechslungsreich wird der Garten erst, wenn Tiere in ihm leben. Neben Molchen im Naturteich werden in Beeten Libellen, Bienen und andere Insekten angelockt. Dazu benötigt der Trendgarten Pflanzen, die Nützlinge fördern und ernähren. Zu den bienenfreundlichen Stauden gehören unter anderem der Sonnenhut, das Schleierkraut, verschiedene Nesseln, Wildkräuter sowie sämtliche Gewächse mit blauen und lilafarbenen Blüten.


Selbstversorgung auch durch smarte Technik möglich

Hobbygärtner möchten wissen, was sie essen und woher die Zutaten stammen. Auf der sicheren Seite ist, wer Obst und Gemüse in seinem Garten selbst anbaut. Insektizide und chemische Dünger kommen hier nicht zum Einsatz. Gute Erträge garantiert nicht nur die Handarbeit in den Beeten, darüber hinaus unterstützen smarte Helfer. Die Bewässerungstechnik orientiert sich an der Feuchtigkeit im Boden und an der jeweiligen Witterung. Sie reguliert die Wassermengen automatisch. Zu den Neuerungen der Gartentechnik zählen Geräte mit Selbstreinigungsfunktion und solche mit klimaneutraler Energiegewinnung, beispielsweise über Solarmodule. Letztere laden ihre Akkus bei Bedarf selbstständig auf. Die Digitalisierung und Vernetzung machen es dem Hobbygärtner einfach, seinen Garten auch aus der Ferne zu überwachen.